Event Info
Neumarkt 19
D-47119 Duisburg-Ruhrort
DI / MI / DO: 10:00 – 13:00 Uhr
47. Duisburger Akzente
BEGEGNUNGEN
— WAS UNS TRENNT, WAS UNS VERBINDET
28.Februar bis 22. März 2026
Ausstellungen verlängert bis 19. April 2026
28.02.–22.03.2026 | 28.02. – 19:00 - Vernissage | 22.03. – 19:00 - Finissage
Globale Perspektiven lokal verbunden
Videoinstallation ausgewählter Fotoarbeiten internationaler Künstler*innen
Die Videoinstallation von Dieter Schwabe, aka Mononom, präsentiert ausgewählte Fotos seiner über zwölftausend Mitglieder zählenden internationalen Facebook-Fotogruppen SHOT! und AAP im Kreativquartier Ruhrort. Die Fotoarbeiten wurden von Fotograf*innen aus über 50 Ländern veröffentlicht und thematisieren Begegnungen, spontane Straßenmomente und die Natur, bis hin zu intimen Einblicken in fremde Kulturen und nicht zuletzt neue künstlerische Realitäten in kreativen, surrealen oder abstrakten Arbeiten. Besucher*innen können spontan vorbeikommen, reflektieren und vielleicht sogar eigene Fotos in den beiden Facebookgruppen teilen. Diese partizipative Kunstform schafft echte Begegnungen auf Augenhöhe. In einer individualisierten Welt bietet sie Raum, um Unterschiede zu feiern und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
28.02.–22.03.2026 | 28.02. – 19:00 - Vernissage | 22.03. – 19:00 - Finissage
Begegnungsausstellung
Mit jeweils einem bis maximal drei Ausstellungsstücken positionieren sich Künstler*innen, sowie Fotograf*innen zum Thema des Duisburger Kulturfestivals.
In der Vielfalt der künstlerischen Ausdrücke werden die reichhaltigen Schattierungen menschlicher Begegnungsmöglichkeiten ausgelotet.
Nach dem Ausstellungsmotto des Begegnungsortes am Ruhrorter Neumarkt „Who dares may“ stellen hier erfahrene Kulturschaffende ebenso aus, wie Neulinge in der Kulturszene im Hafenquartier.
01.03.2026 – 17:00 | Songport Ruhrort
Thomas Frahm und Radegundis Barrios spielen Lieder über Duisburg und aus aller Welt
In den Hafen laufen nicht nur Eheschließende ein. Dort landet auch sonst vieles an, was es auf den Wochenmärkten Bismarckplatz, Hochheide Ladenstadt oder Neumarkt Ruhrort nicht gibt. Auch umgekehrt werden Boots draus: Häfen sind Tore zur Welt – kurz: Orte der Begegnung von Menschen, Waren und Dienstleistungen aus aller Damen und Herren Länder! Und in Stadtteilen mit Hafen gehen nicht nur die Promillezahlen in die Höhe, sondern auch die Dezibel, denn hier wird gesungen!
Radegundis Barrios und Thomas Frahm kommen von den entgegengesetzten Enden des Ruhrgebiets. Ihre Wege kreuzten sich, als sie in die spanisch- und portugiesischsprachige Welt fuhr, er in die slawischsprachige. Begegnet sind sie sich in Ruhrort. Darum spielen und singen sie neben eigenen Liedern über Duisburg auch Lieder, Songs, Canciones, Cançoes, Pesni aus aller Welt, die im Hafen ihres Herzens vor Anker gegangen sind.
WALK’N TALK
Ruhrort als kosmische Begegnungsstätte
Die ganze Welt kennt den Hafen in Duisburg-Ruhrort als Tor zur Welt. Dass er auch als Tor zum Kosmos dienen kann, wollen wir testen. Schon die alten Griechen wussten, dass Spaziergänge und geistige Höhenflüge eine gute Kombination sind. Haben Sie Interesse an theologischen, philosophischen, physikalischen und astronomischen Fragen? Also nichts Verschwurbeltes, sondern Denksport? Dann haben wir ein Date. Ein Blind Date. Save the Date!
Wir starten mit einem Kurzbriefing im Basislager Das PLUS am Neumarkt. Mit drei Zwischenstopps (thematischer Input von jeweils fünf Minuten) geht es zum Poseidon auf die Mercatorinsel. Der Fußweg beträgt 1 km. Das Ganze dauert eine Stunde. Bei Regen kürzen wir ab und machen die letzte Station im Basislager.
04.03.2026 – 19:00 | Walk 1 | Wenn Erwachsene fremdeln, oder: Wie man Aliens begrüßt
06.03.2026 – 19:00 | Walk 2 | Mit der Zeit gehen - Wo sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen
13.03.2026 – 19:00 | Walk 3 | Physik&Systemtheorie: Alles eine Frage der Beziehung
15.03.2026 – 12:00 | Walk 4 | Afterburn - Begegnungen zwischen Kirchenbank und Sonnenbank
07.03.2026 – 19:00 | Jetzt mal Rhein nüchtern betrachtet
Verbindlichkeiten hüben und drüben
Er schaut täglich auf den Rhein. Und er sieht die Menschen an seinen Ufern. Daraus wurden Lieder über Originale und die Stillen, Heimat und Wellen.
Wichtig ist: Man muss dabei immer beide Seiten betrachten. Aber rein nüchtern, so ganz ohne Emotionen und Humor? Wie sollte das gehen?
Neben eigenen Liedern schafft es auch Bekanntes auf Micks Notenpult.
12.03.2026 – 19:00 | Begegnungen: trennend & verbindend
Literarisch-musikalische Atempause mit Thomas Klappstein und Claudia K.
In ihrem Programm widmen sich Claudia K. & Thomas Klappstein Begegnungen, die das Leben prägen und formen – in den Momenten zwischen Anfang und Ende. Es geht um Trennendes – Schweigen, Abschiede, verpasste Chancen – und um Verbindendes – geteilte Erinnerungen, echte Nähe, Momente die bleiben.
Grundlage des Programms sind Auszüge aus Thomas Klappsteins Buch „Daß einer gestorben ist, heißt nicht, daß einer gelebt hat“ sowie berührende Texte weiterer Autor*innen. Geschichten von ganz normalen Menschen, die Spuren hinterlassen haben – oft leise, aber bedeutsam. Zwischen den Texten erklingen handgemachte Songs von Claudia K., die das Gehörte musikalisch vertiefen. „Begegnungen, die das Leben schreibt“ ist eine Einladung zum Innehalten, Zuhören und Nachspüren – eine Atempause für Herz, Kopf und Seele.
13.03.2026 – 20:00 | Augen-Blicke | IG Heimspiel
Flüchtige Begegnungen, die alles verändern können
Im Spiel des Augenblicks entstehen Begegnungen – unerwartet, flüchtig, echt. Das Improtheater-Ensemble IG Heimspiel lädt ein zu einer Reise durch jene Momente, in denen sich Leben kreuzen und Wege neu formen. Wenn sich diese Wege kreuzen, entstehen Reibung, Resonanz und manchmal ganz neue Richtungen – kleine Zufälle, die zu Wendepunkten werden. Keine Szene ist geplant, kein Dialog geschrieben – alles entsteht im Hier und Jetzt.
Wie im echten Leben weiß niemand im ersten Augenblick, wohin eine Begegnung führt: in Nähe oder Distanz, in Komik oder Ernst, in Chaos oder Harmonie. Doch eines ist sicher – das Publikum ist Teil dieser Reise. Mit seinen Ideen, Impulsen und Inspirationen nimmt es Einfluss auf das Geschehen und wird selbst Teil der Kunst des Augenblicks. Diese einmalige Vorstellung ist eine Begegnung mit dem Publikum – lebendig, vergänglich und nur in diesem Moment wirklich.
14.03.2026 – 19:00 | Meeting of the Waters – Encounters in Music
Zwischenmenschlichkeit in Moll und Dur
Das irisch-ambitionierte Duo lädt ein zu einem musikalischen Ausflug in die Welt der verschiedenen Befindlichkeiten. Gerade der Folk bietet unendlich viel Drama zu den Themen Nähe und Distanz, Harmonie und Bruch. Worte der Liebe, aber auch der Verschmähung finden häufig ihren Weg in die Lyrik. Die Musik schafft Verbindung, aber auch Grenzen. Sie schlägt Brücken zwischen Menschen, zwischen Generationen und zwischen Kulturen. „Meeting of the waters“ im Brückenbau: Begegnungen, Balladen und schwungvolle Tanzmusik aus Irland und anderswo.
15.03.2026 – 17:00 | Frahms Erzählungen
Was Menschen so alles begegnet … Mit Thomas Frahm und Radegundis Barrios
Seine Schwester ruft an: Sie habe die Mutter lange allein gepflegt. Ob er nicht wenigstens jetzt, wo die Krebskranke im Sterben liege, helfen kommen wolle? Der Mann will, aber er hat ein Alkoholproblem ...
Ein im Ghetto aufwachsendes Roma-Mädchen hat eine Erscheinung am Hüttenfenster und geht in Kirchen, um in den betenden und singenden Stimmen ihre Seele zu fühlen ... Ein fantasievoller Junge erzählt dem Psychologen von Spielstunden mit einem zwei Meter großen Freund in seinem Alter(!) und wird für psychotisch gehalten, bis ... Ein Romanautor, dem der öffentlich geförderte Einsamkeitskult der Hochliteraten stinkt, fährt auf eine einsame Almhütte, um in einem – geförderten! – Roman damit abzurechnen ... Treffen sich zwei Sätze auf einer Mauer. Sagt der eine ... ... und sein Hund zeigt dem dementen Opa an der Leine den Heimweg!
Vor und nach Frahms Erzählungen lüftet Radegundis Barrios mit Musikbrisen die Gehörgänge.
19.03.2026 – 19:00 | Dat is Glück inner Stadt wie dieser
Was geschieht, wenn Deutschland wie Duisburg wird
Menschen suchen ihr Glück in der Liebe, mit der Karriere und beim Shoppen. Konzerte, Feste und der Fußball versprechen starke Gefühle. Viele zeigen strahlende Gesichter bei Facebook, Instagram und Co. Und dann soll es manchmal alles doch nicht so sein, wie wie es aussieht?
Der Schriftsteller Ralf Koss kommt mit Lyrik und Prosa voller Komik sowie lokaler Geschichte dem Glück auf die Spur. Denn in Duisburg leben die glücklichsten Menschen des Ruhrgebiets. So das Ergebnis der jährlichen Befragung deutscher Großstädter im Auftrag einer Lotterie. Die glücklichen Duisburger - das wird dann auch mit den Begegnungen in dieser Stadt zu tun haben, mit alltäglicher Gemeinsamkeit und geteilten Gefühlen.
Mehr Duisburg wagen, heißt die Devise.
21.03.2026 – 19:00 | Hafenstadt Poetry Slam
Der moderne Wettstreit des gesprochenen Wortes
Poetry Slam bietet eine Bühne für Poesie, Comedy und Kurzgeschichten gleichermaßen. Auch im Das PLUS am Neumarkt in Duisburg Ruhrort begeistern regelmäßig zahlreiche Künstler* innen das Publikum.
Die Regeln sind simpel: Sechs Minuten Bühnenzeit, die Texte müssen selbstgeschrieben sein, keine Requisiten – das war’s! Ob lustig oder traurig, Lyrik oder Prosa, weltbewegend oder schlicht unterhaltsam – (fast) alles ist möglich. Das Publikum ist die Jury und kürt am Ende ein*e Sieger*in per Jury-, Handzeichen- oder Applausabstimmung.
Im Rahmen der Duisburger Akzente werden Texte vorgetragen, die sich am Thema „Begegnungen – was uns trennt, was uns verbindet“ orientieren. Moderiert wird die literarische Wundertüte vom erfahrenen Poetry Slammer Max Schmolke.
Mehr Infos gibt es auf Instagram: @hafenstadt_poetryslam
47. Duisburger Akzente